Hebammenarbeit & Psyche – Der Supervisionszirkel
Wir lernen von und miteinander am besten. Anstatt konstruierte Fälle analysieren wir echte und von dir mitgebrachten Fälle. Bitte bringe daher deine eigenen anonymisierte Fallbeispiele und Fragestellungen aus Schwangerschaft, Wochenbett, Stillzeit und Familienbegleitung mit!
Mögliche Themen können unter anderem sein:
- Depressionen und depressive Krisen
- Angst- und Panikstörungen
- Zwangsstörungen
- Borderline-Symptomatik
- psychosomatische Beschwerden
- Traumafolgen und hohe psychische Belastung
- schwierige Beziehungs- und Familiendynamiken
- andere herausfordernde Situationen innerhalb der Begleitung
- Auch andere psychische und psychosomatische Fragestellungen sind willkommen.
- Wir schauen gemeinsam hin:
- Wie lässt sich die Situation fachlich einordnen?
- Was gehört noch in den Rahmen der Hebammenbegleitung?
- Wann braucht es psychotherapeutische, ärztliche oder psychiatrische Unterstützung?
- Wie spreche ich psychische Auffälligkeiten oder Sorgen an?
- Wie gehe ich mit schwierigen Dynamiken, Grenzüberschreitungen oder hoher emotionaler Belastung um?
- Was macht der Fall mit mir als Hebamme und mit mir persönlich?
- Und wie kann ich klar begleiten, ohne Verantwortung zu übernehmen, die nicht bei mir liegt?
Denn Supervision bedeutet auch: die eigene Rolle anschauen. Anspruchsvolle Begleitungen fordern nicht nur Fachwissen. Sie können Unsicherheit auslösen, Grenzen berühren, Verantwortungsgefühle verstärken oder Situationen entstehen lassen, die uns noch lange beschäftigen. Deshalb verbinden wir Fallbesprechung, fachliche Einordnung und Reflexion der eigenen Rolle.
Du kannst einen eigenen Fall einbringen oder ohne eigenen Fall teilnehmen und aus den Fällen und Perspektiven der Gruppe lernen.
Beachte: Der Termin wird bewusst nicht aufgezeichnet, damit ein geschützter Rahmen für sensible Fallbesprechungen entstehen kann. Alle eingebrachten Fälle müssen daher anonymisiert werden. Personenbezogene Angaben, durch die Frauen, Kinder oder Familien identifizierbar werden, gehören nicht in die Supervision!
Über die Referentin:

Ann-Mareike Lemme
Ann-Mareike Lemme ist langjährig erfahrende Ärztin im Bereich Frauengesundheit und Psychosomatik. Einen Teil ihrer Ausbildung als Ärztin hat sie in der Gynäkologie/Geburtshilfe verbracht, sich später dann aber auf dem Bereich Psychosomatik spezialisiert. Als ärztliche Psychotherapeutin und hat sie dann jahrelang in Psychiatrien, psychosomatischen Fach- und Rehakliniken gearbeitet und hat auch für KollegInnen Inter- und Supervisionen gegeben. Sie arbeitet nun in ihrer Privatpraxis an der Ostsee als ganzheitliche Ärztin und verbindet Wissen um Hormone – Psyche – Nervensystem in ihren Beratungen.
FAQ´s:
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